03: Hof Engelbart, Bachgasse 1

Wie ändern sich die Zeiten

Handwerk, Kunst & Köstlichkeiten

im „Gesindehof Engelbart“ Bachgasse 1

 

Hof-Programm zur 800-Jahrfeier Mittel-Gründau

Der Gesindehof ist am 1. & 2. Juni von 12 bis 18 Uhr geöffnet

Zwischen Werkstatt, Stall und Scheuer, Küche , Kinder-und möblierter guter Stube von 1870 bis 1920 wird genäht, gesponnen, Silber geschmiedet, Schiefertafeln herstellt,  Kräutersaft gemixt, Honig ums Maul geschmiert, Waffeln gebacken, Kaffee gekocht und die Wildsau (zwar nicht) geschlacht, aber Gyros draus gemacht.  Bilder und Be-&Tonfiguren werden ausgestellt, Geschichte(n) erzählt und Handwerkerlieder der letzten Jahrhunderte vorgetragen .

 

Wer & Was

(kann man auch kaufen?)

 

Die Kräuterhexe Siggi Seipel-Groß zaubert & verkauft Honig, Salben, Säfte und Tinkturen.

Die Spinn- und Schneiderin Uli Arndt lässt das Spinnrad surren und zeigt Interessierten, wie man spinnen kann.

Die Silberschmiedin Verena Hunn macht den Gründauer Wappen- Paradiesschlüssel zum Schmuckstück, zum Schlüssel zum Glück . Das kann man zum Glück auch kaufen.

Die Plastikerin Nina Schöbel stellt ihre künstlerisch betongten Objekte nicht nur zum Verzaubern, sondern auch zum Verkaufen aus.

Die Malerin Regina Teichmann stellt ihre Gemälde auch nicht nur zum Anschauen aus.

Die Gestalttherapeutin Heike Marrek-Rumpf malt zwar auch selbst, lässt aber hauptsächlich die Kinder mit Erdfarben malen

Die Tonkünstlerin Ingrid Engelbart stellt ihre Tonfiguren, Töpfe, Tassen, Schüsseln aus und repräsentiert so das gute alte Auler-, Ahler-, Euler-, d.h. Töpferhandwerk Mittel-Gründaus, wie es im Ahl  angesiedelt war . Sie zeigt auch die Ergebnisse von aktuell durchgeführtem historischen Feldbrand.

Der Dachdecker Alex Schieferstein, macht, was sein Name verspricht: er bearbeitet Schiefersteinplatten, die nach Bearbeitung als Türschilder , Schultafeln usw. auch käuflich zu erwerben sind.

Und Uli, der Groß-Wild-Jäger lässt keine Sau raus, die er nicht selbst erlegt und hat schlachten lassen. Er brutzelt sie auch noch eigenhändig zu Wildschwein-Gyros, wozu dann auch das bekannte Lied von Udo Jürgens passt: „Kriech ich en Schwein?“  Und alle, die den Hof besuchen haben dann auch hoffentlich genügend Schwein gehabt.

Der blinde Zimmermann und ausgebildete Bariton, der Ziehharmonikaspieler und Straßenmusikant Philipp Hoffman trägt Handwerkerlieder aus den letzten Jahrhunderten nicht nur im Hof sondern auch auf der „Festmeile“ vor

Der Grafiker, (Kinderbuch-)Autor, Erzähler und Lokalhistoriker Hartmut Barth-Engelbart illustriert im 2 Stundentakt die Regional-& Ortsgeschichte mit Anekdoten, Zoten, ernsthaft erforscht-Dokumentiertem und aus Spaß an der Freud Erfundenem

Außerdem stellt er historische Fotos aus (auch welche von der Heldmann-Bahn Gelnhausen-Gießen)und seine in den letzten 30 Jahren entstandene Reihe von Federzeichnungen nicht nur Mittel-Gründauer Motive, die er als Kunstdrucke auch zum Kauf anbietet.

Und zur Feier des Jahres gibt es auch die Original-Erstausgabe des Ü70er Grundgesetzes zu sehen, die die Frankfurter Rundschau 1949 veröffentlicht hat

 

Der Mensch lebt nicht von Dokument & Kunst allein

auch Speis und Trank muss zwischendurch mal sein:

Wildschwein-Gyros mit Brot, Waffeln, Kaffee, Apfelsaft (selbstgemacht), Kräuterlimo (selbstgemacht), Wasser, Apfelwein (selbstgemacht) und Bier